Fachwerkhäuser in Helmstedt Kirchstraße / Papenberg

Ein eindrucksvolles Fachwerkensemble am Papenberg


von Achim Klaffehn
Helmstedt wird an der Ecke Papenberg Kirchstraße der Nominierung als Fachwerksstadt gerecht. Sicher gibt es andere Fachwerkhäuser, die aufgrund der Verzierungen und Kragungen eindrucksvoller sind. Die Ecke vor der Kirche St. Stephani spiegelt die Vergangenheit der kirchlichen Nutzung des Bereichs wieder. Viele Gebäude des Papenbergplatzes standen ursprünglich im Besitz der Kirche. In dem Gebäude Kirchstraße 2 kannte ich noch die Nutzung durch den Kirchenverband der lutherisch evangelischen Kirche unter Leitung von Dieter Bruns. In diesem Gebäude waren eine Sozialstation und die Friedhofsverwaltung untergebracht.



Das Eckgebäude stammt vermutlich aus dem Jahr 1822. Eine Balkeninschrift weist das jedenfalls so aus. Dort kann man auch lesen: „Wo der Herr nicht das Haus baut, so arbeiten umsonst, die daran bauen.“

Das angrenzende höhere Gebäude auf dem Papenberg fiel durch eine Verzierung mit gekreuzten Bischhofstäben ins Auge. Der Papenbergplatz vor diesem alten Fachwerkgehäuse ist historisch mit Kopfsteinen gepflastert.
Konkrete historische Unterlagen habe ich nicht gefunden uns sind mir nicht bekannt.

Tano.G. Neurer(Facebook) erläuterte:
„Das ist das sogenannte 2. Predigerhaus von St. Stephani. Das 1. Predigerhaus war das Haus rechts davon, Papenberg 14. Nach alten Unterlagen ist das Haus einst mit einem Satteldach gebaut worden. Im Archiv finden sich auch historische Bauunterlagen.“

Foto: Achim Klaffen.
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