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Die Region Ostfalen...
23/27

Klimawandel + Verkehr + Und die Region Helmstedt

wie passt das zusammen?
Nur ein deutlich besserer, preisgünstiger und öffentlicher, individuelle Fern-, Regional- und Nahverkehr ist mittel- und langfristig einer der Bausteine, die wir für den Klimaschutz bei der geforderten Mobilität brauchen. Weltweit und damit auch in Deutschland. Ich sehe das Auto als Mobilitätsgarant zunehmend mehr als die größte Belastung für unser Klima. Das Dilemma können wir nur lösen wenn wir nicht um die Arbeitsplätze in der Automobilindustrie jammern, sondern dafür sorgen diese Arbeitsplätze für andere Verkehrsmittel mit weniger Schadstoffausstoß umzuschichten. Damit auch neue abgasfreie Verkehrsmittel und Strukturen schaffen um die Mobilität zu erhalten und auch zu verbessern.

Bei Thema Verkehr insgesamt muss ein Umdenken stattfinden wenn wir nicht untergehen wollen. Geschuldet einer immer größeren Verkehrsdichte in den Ballungszentren und unserem Klima,  Wer glaubt, die Verkehrs- und CO2-Probleme mit dem Elektroantrieb lösen zu können denkt zu kurz. Weder kurzfristig noch langfristig ist dies zu schaffen.  Die immer größere Verkehrsdichte allein in Deutschland, damit Staus, Unfallgefahren und die ständige Angst, es könnte was passieren, belastet die Menschen zusätzlich. Den einen mehr, den anderen weniger. Es macht heute nur noch Sonntags früh Spaß von Helmstedt über die A2 nach Hannover zu fahren. Das war mal anders und wird auch nicht durch vier Autobahnspuren besser. Die eigene Mobilität kann nicht mehr nur durch das eigene Auto gegeben sein. Intelligentere, öffentliche Verkehrssystem müssen entwickelt werden und keine selbst fahrenden Autos. Diese entlasten das Verkehrsaufkommen nicht sondern schaffen eher neue Probleme.  Für einen Ingenieur, der selbst jahrelang Software für die Automatisierungstechnik entwickelt hat, faszinierend das selbst fahrende Auto. Aber wird dadurch die immer größer werden Verkehrsdichte entlastet? Ich denke nicht. Es kommen eher neue Problem hinzu, Versicherungsfragen genauso wie eine neu Verkehrsinfrastruktur die geschaffen werden muss.

Wie hat der neue Chef von VW, Matthias Müller, so schön gesagt: Das Unternehmen braucht Querdenker. Sehe ich auch so. Die Zukunft braucht Querdenker. Ein Unternehmen sollte sich aber auch verändern können. Auch andere Verkehrsmittel produzieren, z.B. um den öffentlichen, individuellen Verkehr zu optimieren, weltweit. Carsharing ist ein Weg um die Probleme in den Griff zu bekommen. Damit kann man auch Arbeitsplätze schaffen und auch Geld verdienen. VW hat dies vielleicht schon erkannt. Hätten sie sich sonst in die Branche eingekauft.  Man muss es nur erkennen, wollen und tun und nicht an alt hergebrachten festhalten. Die Weichen zeitig stellen auch in Hinblick auf die Verantwortung der Arbeitsplätze und fragen "was wäre wenn...."!


Fangen wir mal klein an über eine neue Mobilität in unsere Region quer zu denken.

Auch im Sinn des Klimaschutzes für die Zukunft der Region Helmstedt.

Dazu gehört eine Nord-Süd S-Bahnverbindung genauso gut, wie die bestehende West- Ostverbindung von Braunschweig über Helmstedt nach Magdeburg. Helmstedt liegt mitten drin im Fadenkreuz der benachbarten größeren Städte. Helmstedt hat eine reizvolle Lage durch Elm und Lappwald und die renaturierten Tagebaus. Das macht die Region Helmstedt zum Wohnen und für den Tourismus interessant. Gerade auch dann, wenn das Kraftwerk Buschhaus ganz weg ist und der Lappwaldsee vollgelaufen ist. Schon jetzt ist der Naherholungswert nicht zu unterschätzen. Zum Norden hin ist man schnell in der Lüneburger Heide und zum Süden hin ist der Harz nicht weit. Links und rechts sind für einen Tagesausflug Hannover und Berlin gut zu erreichen.

Die Mobilität durch schnelle Nahverkehrsverbindungen wird für die Region Helmstedt ein Schlüsselrolle spielen um voran zu kommen. Für die Ansiedlung neuer Betriebe genauso wie für die Menschen, die in Braunschweig, Wolfsburg oder Magdeburg arbeiten aber hier wohnen  und weiter wohnen möchten.


Wer die Gegend kennt
Helmstedts Lage ist eigentlich optimal in Deutschland. Liegt mitten drin in einer abwechslungsreichen, reizvollen Landschaft. Wenn da nur die Ostzone nicht wäre. Also nicht mehr durch den Stacheldraht getrennt aber in der Köpfen der Regionalplaner gibt es die Grenze leider immer noch. Helmstedt ist immer noch Zonenrandgebiet, allerdings jetzt nur noch von Niedersachsen ohne Zonenrandförderung.

  Quellennachweis - Braunschweiger Zeitung
Der ÖPNV-Fahrplan zeigt die alte Grenze deutlich. Die  Beendorf, Schwanefeld, Walbeck, Harbke, Morsleben, Weferlingen, um nur einige Orte zu nennen, die im nahen Umfeld zu Helmstedt liegen, verkehrs- und informationstechnisch bis auf wenige Ausnahmen immer noch abgeschnitten. Das ist nicht gut für die Region. Hier sollte Helmstedt über die Landesgrenze hinaus was tun. Nur die Straßennamen im Ort reichen da nicht.

Anzumerken ist:
Eigentlich hatte wir das alles schon mal.
Die Nord-Südachse war schon mal da. Im Süden von Helmstedt über Schöningen weiter nach Wolfenbüttel und Oschersleben. Im Norden von Haldensleben über Weferlingen, Grasleben nach Helmstedt. Das Auto und auch die Teilung Deutschlands haben die Strecken unwirtschaftlich gemacht.

Das sollte durch neu schnelle Verbindungen korrigiert werden. Ich denke ein richtiger Weg in die Zukunft.

Die Region Helmstedt hat ein gutes Potential für die Zukunft. Die alten Strukuren müssen nur erkannt und genutzt werden.

(wdh)

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