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Die Region Ostfalen...
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Parken, sowie Halte- und Parkverbote im öffentlichen Raum

Ideen und Vorschläge für Helmstedt

AKS-Beitrag
Die Städteplanung steht heute, mit der stetig zu beobachtenden Zunahme des Autoverkehrs und der Verteilung des vorhandenen Raums für den hiermit verbundenen "Ruhenden Verkehr“ vor immer neuen Aufgaben. Für die Tageszeiten und einem wechselnden Personenkreis (z.B. Anwohner, Berufstätige, Kunden und Besucher) wird mal mehr oder weniger Parkraum benötigt. Hinzu kommen neue Anforderungen an die Abstellplätze, die eine Umstellung auf mehr Elektrofahrzeuge mit sich bringen wird (VW baut in Zwickau ab Ende des Jahres nur noch Stromer). Das Mobilitätsverhalten der Bürger, gerade in kleineren Städten wie Helmstedt, hat und wird sich weiter ändern und hierzu müssen schon heute die Weichen neu gestellt werden. Eine Ladestation am Holzberg für 2 Autos reicht da nicht aus. Auch mit mehreren Schnellladestationen in der Stadt, mit Ladezeiten von max. ½ Stunde, wird man das E-Auto für Autofahrer und besonders für Pendler nicht attraktiver machen. Die vorhandenen Parkhäuser und Parkflächen ausbauen mit einer entsprechenden Ladestruktur für E-Autos für Anwohner, die über keine eigenen Parkplätze verfügen, sowie auch Berufspendler sind hier eine Alternative wenn nicht sogar der einzige sinnvolle Weg. Vorhandene Parkhäuser den neuen Erfordernissen anzupassen sollte nicht das Problem sein wenn die Eigentümer hier mitmachen. Da der Parkraum im Innenstadtbereich heute schon nicht ausreicht (siehe die vielen Falschparker) muss neuer Parkraum erschlossen werden, der auch zukünftigen Anforderungen an eine E-Mobilität gerecht wird.

Für den weiterhin erforderliche Parkraum in Helmstedt gibt es im nahen Stadtbereich durchaus genügend Flächen, die als zukünftige Parkplätze mit Ladestation ausgebaut und genutzt werden könnten. Als Beispiele: Der Maschplatz, das nicht mehr genutzte Bahnhofsgelände, Grundstückeam Elzweg sowie auch bekannte größere Flächen mit älteren Parkgaragen. Ohne die Einbeziehung privater Flächen in Absprache mit den Eigentümer wird eine nötige zukunftsorientierte Stadtplanänderung, die Mobilität und den ruhenden Verkehr ausreichend berücksichtigt, allerdings nur schwer funktionieren.

Die zukünftige Stadtplanung sollte das veränderte Mobilitätsverhalten der Bürger unbedingt berücksichtigen wenn die öffentlichen Parkflächen und damit das Stadtbild Helmstedts neu zu gestaltet wird.Beachtet werden sollte dabei auch, dass das Potential der privaten Parkplätze imInnenstadtbereich viel größer ist als man glaubt. Warum sollten Anwohner im öffentlichen Verkehrsraum bevorzugte Parkmöglichkeiten erhalten, wenn auf ihrem Grundstück bereits exklusive Möglichkeiten vorhanden sind? Bevorzugte Parkmöglichkeiten im öffentlichen Bereich sollten ganz abgeschafft werden, da eine gerechte Verteilung der Plätze nur schwer zu erreichen ist.

Die Schaffung neuer Parkflächen, die den zukünftigen Anforderungen gerecht werden, kann dieStadt sicherlich nicht allein stemmen. Mit einem guten Konzept z.B. am Bahnhof wird man sicherlich Investoren finden die hier auch für sich ein Chance sehen.

Unter Berücksichtigung eines neuen Parkraumkonzeptes sollte man die Gelegenheit nutzen die Helmstedter Innenstadt attraktiver zu machen. Ein erster Schritt könnte sein, den innerstädtischen Bereich nur für Anwohner mit eigenem Parkplatz, Taxen, Busse, Lieferanten und Radfahrer freizugeben und im öffentlichen Raum, bis auf jetzt schon vorhandenen öffentlichen Parkplätzen, aufallen Straßen das Parken verbieten. Mit dieser Maßnahme könnten auch die Einbahnstraßen und damit der Schilderwald verschwinden. Die Verkehrsbelastung im Innenstadtbereich würde sinken und damit für Bewohner und Touristen die Attraktivität der Innenstadt deutlich zunehmen. Radfahren in der Innenstadt wäre damit auch für älter Mitbürger deutlich attraktiver weil nicht mehr so gefährlich wie jetzt durch zugeparkte Straßen und oft auch zugeparkte Radwege.

Es ist kein Problem die Helmstedter Innenstadt fußläufig aus allen Richtungen zeitnah gut zu erreichen. Oft auch schneller als mit dem Auto wenn alle öffentlichen Parkplätze belegt sind. Regelmäßiges zu Fuß gehen hält auch ältere Mitbürger fit (Selbsterfahrung). Man muss es nur wollen und tun. Für gehbehinderte Menschen ist eine Ausnahmeregelung auch denkbar. Vergleichen wir die Situation mit Braunschweig oder Hannover. Hier fahren wir in ein Parkhaus und sind zu Fuß auch gut ein paar Kilometer unterwegs um die Geschäfte zu erreichen wo wir hinmöchten. Vom Helmstedter Bahnhof zum Hausmannsturm über die Neumärker und den Holzberg benötigt man ca.12 Minuten incl. Wartezeit vor zwei Verkehrsampeln.

Zu bedenken ist: Der Einzelhandel und einzelnen Bürger werden grundsätzlich gegen ein Parkverbot sein weil hier oft die Meinung vertreten wird der Kunde muss vor das Geschäft fahren können. Kann der Kunde das überhaupt und ist das noch zeitgemäß? Vielleicht ist es ja viel effektiver für die Geschäfte und den Kunden selbst wenn er an mehreren Geschäften fußläufig vorbei kommt und dabei neues entdeckt was in den Großmärkten und im Internet nicht zu finden ist. Stellt fest, dass nicht ständig Autos über die Neumärker zur Bauerstraße hochfahren und wieder die Kornstraße runter zum Markt und dann nochmal herum oder z.B. weiter zum Magdeburger-Berg weil es auch im nahen Umfeld zur Innenstadt keinen Parkplatz mehr gibt.

Zu bedenken ist auch, dass es vielleicht Spaß macht allein oder mit Freunden ohne Autoabgase vor einem Bäckerladen bei einem Stück Kuchen und Kaffee zu sitzen .

Anzumerken ist Einen Sack Kartoffeln, Lebensmittel für die ganze Woche oder die Kiste Wasseroder Bier wird heute nicht mehr in der Innenstadt sondern im Großmarkt vor den Toren der Stadt gekauft. Hier gibt es den Parkplatz vor dem Geschäft. Der Trend wird sich hier auch nicht ändern. Selbst Fernsehgeräte, Kühlschränke, Spielsachen für die Kinder und vieles mehr wird heute im Großmarkt am Stadtrand oder Internet gekauft. Viele Produkte gibt es in der Innenstadt ja kaum noch, wenn überhaupt. Erhalten, und verbessern der Innenstadt sollte daher die Aufgabe sein um das Flair der Helmstedter Innenstadt als gute Alternative zum stressigen Einkauf im Großmarkt zu erhalten.

Vielleicht ist ein Konzept "Kein Parken auf der Straße“ ein erster Schritt das Innenstadtbild von Helmstedt deutlich zu verbessern und damit mehr Spaß beim bummeln durch die Innenstadt und vorbei an deren Geschäften zu haben. Einen Versuch ist es wert. Die Innenstadt wieder lebenswert zu machen ist das Ziel, nicht das Auto abzuschaffen. Darum brauchen wir mehr öffentlichen oder auch privatvermarkteten Parkraum um auch in Zukunft den neuen Mobilitätsanforderungen allen Bürgerngerecht zu werden.

Bewertung der neuen Parkplatzmarkierungen auf dem Theaterparkplatz

Der Arbeitskreis sieht die Neuigkeit skeptisch

von Achim Klaffehn
© Achim Klaffehn
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr hat im Rahmen ihres Schwerpunktprogramms „Parken in Helmstedt“ den neu gestalteten Parkplatz am Brunnentheater kritisch in Augenschein genommen

Während der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr auf dem Theaterparkplatz im Brunnental zum Grillen trafen, hatten die Mitglieder gleichzeitig die Möglichkeit die neuen Markierungen in Augenschein zu nehmen. Zufällig war zur gleichen Zeit auch der Vorsitzende des Theaterfördervereins Henry Walter vor Ort, dass durch die Parkplatzmarkierung künftig mehr Fahrzeuge abgestellt werden können und gleichzeitig eine positive Ordnung erreicht wird.

Objektiv blieb festzustellen, dass aufgrund der Markierungen nun auch Fahrgassen festgelegt wurden von denen aus Fahrzeuge parallel zum Theatergebäude einrangiert werden müssen. Allein die Gassen gehen zu Lasten der Stellflächenmenge. Am 15. September zur Spielzeiteröffnung oder einer der folgenden Vorstellungen wird man praktisch sehen, ob die Versprechungen des Fördervereins in Erfüllung gehen.

Wolfgang Schmidt erläuterte als ehemaliger Polizeibeamter vor Ort, dass bei fehlender Markierung durch eine Verkehrsregelung der Polizei und später durch die Feuerwehr der ganze Platz bis auf die Feuerwehrzufahrten zugestellt werden konnte. Die Fahrzeuge standen dabei mit der Schnauze Richtung Theater und in Dreier- oder Viererreihen hintereinander. Das war eine hinzunehmende Unordnung, denn alle die etwa gleichzeitig kamen wollten auch gleichzeitig wegfahren. Das wurde gern akzeptiert, weil man das Fahrzeug in der Nähe des Theaters abstellen konnte und nicht 500 Meter oder mehr in der Dunkelheit oder bei schlechtem Wetter laufen musste.
Eine so enge Nutzung ist bei den jetzt markierten Parkboxen nicht möglich. Außerdem begeht man jetzt eine Ordnungswidrigkeit, wenn man sich nicht an die vorgegeben Parkordnung hält.

Die Senioren parkten ihre Fahrzeuge erstmals nach der neuen Ordnung und es war dabei nicht zu übersehen, dass die amtlichen Parkboxen mehr Platz zur Verfügung hat als wenn man dicht gedrängt ohne Markierung parkt.

Aber folgendes fiel zusätzlich auf und sollte noch angepasst werden.
An der Westseite sind einige Plätze durch amtliche Verkehrszeichen im Sinne der Tourismusförderung der Stadt Helmstedt, als Wohnmobilparkplätze ausgewiesen. Tatsächlich können sich die Wohnmobilisten nicht an die Parkordnung halten, denn der Bereich ist ebenfalls mit Parkboxen für Pkw gestaltet. Zur Zeit der Beobachtung stand dort ein Wohnmobil eines Touristen aus dem Hevelland. Ihm blieb nichts anderes übrig als über mehrere Pkw-Stellflächen hinweg abzustellen. Solche Ergebnisse sollte eine vorgegebene Ordnung nicht herbeiführen.

Während der Besichtigung parkten zwei Fahrzeuge neben dem Theater, deren Nutzer das schöne Brunnental besuchten. Sie hatten die dortige Markierung total missverstanden, denn sie meinten der Seitenstreifen neben der Fahrbahn sei ein Parkstreifen.



Tatsächlich sollte dort ein absolutes Haltverbot gelten um die Feuerwehrzufahrt freizuhalten. Die Pkw-Nutzer glaubten, das absolute Haltverbot würde sich auf die markierte Fahrbahn beziehen.

Wenn man den Seitenstreifen von der Nutzung ausschließen möchte, wird eine Sperrflächenmarkierung empfohlen.

Ein weiterer Verbeserungsvorschlag des Arbeitskreises ist: Die Fahrgassen mit Pfeilmarkierungen hervorzuheben.

Auch die Frage eines Linienbusses oder eines speziellen Theaterbusses, für den es aufgrund der Markierungen keine Haltestellenmöglichkeit gibt, sprachen sich etliche Teilnehmer aus.

Die Skepsis gegenüber einer positiven Wirkung durch die Parkplatzwirkung wurde einhellig geäußert.

Fotos: Achim Klaffehn

Parken in Helmstedt

Ein Thema des Arbeitskreises „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr"

von Achim Klaffehn
Im Rahmen der Sitzung der Senioren als Vorbild im Straßenverkehr wurde über die paradoxe Situation angeblich ausreichender Parkplätze für den ruhenden Verkehr im Stadtgebiet und der Realität von katastrophaler Überlastung durch den ruhenden Verkehr in bestimmten Bereichen (z.B. im Krankenhausumfeld, Berufsschulumfeld, Goethestraßenumfeld) und oder zu bestimmten Zeiten (z.B. ausverkaufte Theatervorstellung, Schulanfangszeiten). Hier wird neben dem Apell an die Vernunft der Verkehrsteilnehmer als einzige Möglichkeit eine differenzierte Verkehrsregelung (Parkraumbewirtschaftung) verbunden mit einer konsequenten und restriktiven Verkehrsüberwachung gesehen.

Die Verkehrsteilnehmer dürfen nicht mehr in Versuchung kommen, verkehrswidrig zu Parken, weil das Überwachungsrisiko generell oder zu bestimmten Zeiten (z.B. nach Feierabend der Stadt Helmstedt bzw. an Wochenenden) verschwindend gering ist.

Die Arbeitskreismitglieder stellten fest, dass es auf den Versuch der Zusammenarbeit der Stadtverwaltung und der Polizei an käme. Auch die Einbindung von Privatleuten in die Überwachung in einigen Bereichen (z.B. auf Supermarktparkplätzen) wurde in Erwägung gezogen.

Der Grund für die Schwerpunktarbeit des Arbeitskreises war der Umstand, dass man bereits heute an vielen Stellen in der Innenstadt unter hohem Parkdruck leidet. Verdrängter Parkverkehr in Wohnbereichen (z.B. im Umfeld der Goethestraße) machte einige Mitglieder persönlich zu schaffen. Dieser Parkverkehr ist offensichtlich darauf zurückzuführen, dass bereits im Vorfeld von Baumaßnahmen im Bereich Wallplatz / Edelhöfe 180 gebührenfreie Parkplätze weggefallen sind. Auch Baumaßnahmen im Bereich Kybitzstr. / Schuhstraße / Schützenwall verschlechtern die Parkplatzproblematik.

Der Arbeitskreis hofft darauf, dass die Stadtverwaltung bei der Erstellung des neuen Parkraumkonzeptes zufriedenstellende Lösungen findet. Es fehlen gebührenfreie Dauerparkplätze genauso wie Kurzzeitparkzonen. Der Arbeitskreis stellt demnächst eine Dokumentation über verschieden Themen „Parken in Helmstedt“ zusammen.

Bauliche Ideen gab es im Rahmen der Diskussionsrunden auch. Im Bereich des Krankenhauses könnten die Außenparkplätze mit einem Parkdeck überbaut werden, Im Bereich des Gymnasiums am Bötschenberg könnten Flächen für eine Parkplatzerweiterung genutzt werden und im Bereich des Bahnhofs könnten nicht mehr genutzte Bereiche am ehemaligen Güterbahnhof zum Parkplatz umgestaltet werden.
Gähnende Leere auf einer ehemaligen Parkraumfläche zwischen WallFoto: Achim Klaffehn

Ehrung bewährter Kraftfahrer

von Achim Klaffehn
Die Verkehrswacht sucht Autofahrer oder Autofahrerinnen die keine Punkte in Flensburg haben

Seit 1952 zeichnet die Deutsche Verkehrswacht bewährte Kraftfahrer als Anerkennung für vorbildliches Verhalten im Straßenverkehr aus. Eine Auszeichnung können alle Fahrzeugführer die mindestens zehn Jahre vorbildliche unterwegs waren erhalten. Die Auszeichnung als bewährter Kraftfahrer ist neben der Anerkennung auch Verpflichtung. Sie nimmt die Ausgezeichneten auch für die Zukunft in die Verantwortung. Mit der Annahme der Auszeichnung willigt der Kraftfahrer ein, „auch weiterhin durch umsichtiges, rücksichtvolles und hilfsbereites Verhalten im Straßenverkehr anderen Verkehrsteilnehmern ein Vorbild zu sein.“
Der Vorsitzende der Kreisverkehrswacht, Sebastian Gutt, wünscht sich, dass erfahrene Fahrer, die seit vielen Jahren ihr Fahrzeug unfallfrei durch den Straßenverkehr lenken und dabei ohne Eintragung im Verkehrszentralregister geblieben sind, sich auszeichnen lassen und ihr Gesicht als Vorbild zeigen.
Die Auszeichnungen gibt es in Stufen von 10 bis zu 50 Jahren Fahrzeit.

Für die Kreisverkehrswacht Helmstedt e.V. wickeln in diesem Jahr Dennis Heinze und Anke Vollmann die Antragsformalitäten ab. Beide sind in der Geschäftsstelle der Öffentlichen Versicherung, Maschweg 2, zu erreichen. Es empfiehlt sich eine fernmündliche Terminabsprache unter 05351/33022.

Auch über Dennis.Heinze@oeffentliche.de kann der Kontakt hergestellt werden. Dennis Heinze würde sich als Vorstandsmitglied der Kreisverkehrswacht freuen, wenn die Anträge bis zum 31. Mai bei ihm eingehen.

Für die Antragstellung ist es erforderlich, dass die entsprechenden Register überprüft werden. Dazu müssen aus Datenschutzgründen entsprechende eigenhändige Unterschriften geleistet werden. Es ist hilfreich, wenn eine Kopie des Führerscheins dem Antrag beigelegt wird. Das Verwaltungsverfahren ist mit einer Gebühr von etwa 20€ verbunden.

Besuch des Arbeitskreises Senioren als Vorbild im Straßenverkehr bei der Polizei

Sicherheitsempfinden


von Achim Klaffehn
Die gefühlte Sicherheit unterscheidet sich von der realen Sicherheit
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr traf sich im Polizeikommissariat Helmstedt und wurde dort vom Präventionsbeamten, Harald Grothe, im großen Besprechungsraum empfangen.

Harald Grothe stellte über eine Vielzahl von Dokumenten, die über den Beamer an die Wand geworfen wurden, die den Senioren einen Überblick über die Entwicklung der Kriminalität aufzeigen sollten. Es ging darum darzustellen, dass die gefühlte Sicherheit nicht mit der tatsächlichen Sicherheit übereinstimmt. Der Grundsatz, dass früher alles besser und sicherer war, konnte nicht bestätigt werden. Seit 20 Jahren haben wir eine etwa gleichbleibende Zahl der erfassten Kriminaldelikte. Viele Straftaten nahmen ab andere stiegen an. Wohnungseinbrüche erreichten 2017 allerdings einen hohen Stand der auch über dem Durchschnitt lag.

Allerdings ist die amtliche Statistik nicht allein ausschlaggebend ob sich jemand an seinem Wohnort sicher fühlt. Nicht alle Delikte werden angezeigt. Bei einzelnen Straftaten gibt es eine hohe Dunkelziffer. Ein Beispiel ist die häusliche Gewalt. In der Statistik für den Landkreis Helmstedt sind 200 Straftaten polizeilich erfasst. Bei einer Umrechnung unter Einbeziehung der Dunkelziffer hat es tatsächlich 2.400 Taten dieser Art gegeben. Bei Wohnungseinbrüchen ist die Dunkelziffer beispielsweise gravierend kleiner. Bei 205 angezeigten Taten wird es real 258 tatsächliche Ereignisse gegeben haben.

Interessant ist auch der Umstand, dass die Zahl der Gewaltakte die der Jugend zur Last gelegt werden, nicht angestiegen sondern zurückgegangen sind. Dieser Umstand wird auf die gewaltfreie Erziehung zurückgeführt. § 1631 BGB schreibt seit dem 2. November 2000 die Gewaltlosigkeit vor. Der Rohrstock in den Schulen wurde abgeschafft und der Klapps von Vater oder Mutter, der ja nicht geschadet hat, ist nicht mehr erlaubt. Es gibt dadurch weniger erlebte Gewalt in den Familien, in den Schulen oder bei Lehreherren. Auch andere Möglichkeiten der Konfliktlösung werden erlernt.

Senioren sind nur eine Minderheit wenn man die Straftaten daraufhin betrachtet, wer Opfer war.

In einem weiteren Block wurde dargestellt was man als Senior sinnvoll tun kann, um sich gegen Straftaten zu wappnen. Eine Bewaffnung hilft eher nicht. Besser ist es ein gesundes Misstrauen zu entwickeln, dunkle oder einsame Orte zu vermeiden, gemeinsame Heimwege zu organisieren sowie Wertgegenstände nicht in der Umhängetasche oder der hinteren Hosentasche mitzunehmen. Grothe führte auch ein Taschenalarmberät und die Möglichkeit mit dem Handy 110 anzurufen und schnelle Hilfe zu bekommen. Auch effektive Möglichkeiten, wie man sein Zuhause gegen Einbrecher oder Betrüger abschotten kann, wurden dem Arbeitskreis dargestellt.

Im Landkreis Helmstedt kann man sich nicht nur subjektiv sondern auch tatsächlich relativ sicher sein, nicht in einen Kriminalfall verwickelt zu werden.
Wolfgang Schmidt bedankte sich am Ende der Veranstaltung bei Polizeihauptkommissar Harald Grothe.

Foto JPG: Harald Grothe und Wolfgang Schmidt und Arbeitskreismitglieder im Besprechungsraum des Polizeikommissariats Helmstedt

Der Zugang zum Tagungsort im JFBZ ist nun barrierefrei zu erreichen

Freude über eine kleine Rampe am JFBZ

von Achim Klaffehn
2018Foto: privat
Die Leiterin des Jugend-Freizeit und Bildungszentrums (JFBZ), Denise Kuhnt, hat ihr Versprechen wahrgemacht. Ihre Einrichtung ist jetzt auch für Rollstuhlfahrer zumindest in der unteren Ebene erreichbar. Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr hatte bei der Suche nach einem Tagungsraum darum gebeten, für einen barrierefreien Zugang zu sorgen. Die Gruppe hatte den Wunsch, dass der Ehrenvorsitzende der Kreisverkehrswacht Achim Klaffehn weiterhin die Monatsveranstaltungen besuchen kann. Die Teilhabe von Behinderten sollte bei öffentlichen Sitzungen nicht ausgeschlossen werden. Nun ist es soweit, Klaffehn konnte erstmals über eine Rampe ins Gebäude gelangen. Eine Lösung für die Sitzungssäle im Rathaus steht aber noch aus.

Foto JPG: Achim Klaffehn weiht die neue Rampe am JFBZ ein dahinter der Vorsitzende der Verkehrswacht Oschersleben im Bördekreis, Klaus Glandien.

Wir treffen uns regelmäßig einmal im Monat

Im Rathaus der Stadt Helmstedt, Markt 1, Im kleinen Sitzungssaal

AKS-Beitrag
Der Arbeitskreis "Senioren als Vorbild im Straßenverkehr" trifft sich zur Zeit regelmäßig an jedem 2. Donnerstag im Monat.

In der Zeit von 10.00 bis 12.00 Uhr wird nach einem vorbereiteten Programm über Themen gesprochen, die sich mit den aktuellen Verkehrslagen oder dem aktuellen Verkehrsrecht befassen. Je nach Bedarf werden seniorengerechte sonstige Themen behandelt. Termine können auch in Abstimmung mit dem Arbeitskreis in Sonderfällen ausserhalb des Rathauses stattfinden. Beispielsweise im Polizeikommissariat Helmstedt. Auch werden Außentermine durchgeführt. Das kann beispielsweise eine Grill- oder Wanderveranstaltung sein. Einmal im Jahr wird eine Fortbildungsfahrt durchgeführt.

Auf dem Foto stellt Wolfgang Schmidt Ergebnisse eines Arbeitskreises vor, der sich mit dem Parkdruck in Helmstedter Quartieren beschäftigte.
2018  -  AKS Treffen© Achim Klaffehn

Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr wertete Fragebögen zum Brunnental aus

Es kann noch Verbesserungen geben

von Achim Klaffehn
© Achim Klaffehn
Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr hat sich in der Grillhütte im Brunnental getroffen und eine Fragebogenaktion zum Brunnental ausgewertet.

Bei der Vorstellung der einzelnen Befragungsergebnisse zur Qualität und über die Zufriedenheit mit dem Ist-Zustand des Brunnentals wurde mit erschrecken, dass viele Antworten negativ oder gar sehr negativ ausfielen. Wolfgang Schmidt vom Arbeitskreis und Achim Klaffehn von der Kreisverkehrswacht führen das Ergebnis auch darauf zurück, dass in die Bewertung häufig der frühere Zustand des Brunnentals einfloss und nun früher vorhandene Angebote fehlen. Gravierend beispielsweise bei der Bewirtung. Man blickte auf das Clarabad (mit Biergarten und Elektroautos für die Kinder) bzw. den Klabautermann, den Gesundbrunnen, den Biergarten am Theater und einen florierenden Quellenhof zurück. Anstelle des Clarabades ist eine kleine Bewirtung mit sehr eingeschränkten Zeiten vorhanden die anderen Angebote sind quasi entfallen. Der Grillplatz kann dieses Minus natürlich in keinster Weise ausgleichen.

Die schöne Landschaft und die Wandermöglichkeiten um die Teiche werden positiv bewertet. Die Wanderung zum Duellplatz mit Adam und Eva ist entfallen, da die alten Bäume die Zeit nicht überlebt haben. Ein Wassertretbecken nach Kneip ist aufgegeben worden und der Wurzelgnom im Bereich des Clarabades ist verschwunden. Auch der Skulpturengarten ist eingerichtet und nicht weiter gewachsen. Auch hier sind bereits Skulpturen nicht mehr vorhanden.
Die meisten Befragten erreichten das Brunnental mit dem Auto und bewerten die Parkmöglichkeiten positiv. Es wird das Fehlen einer Busanbindung bemängelt und auch die Radweganbindung sollte verbessert werden.

Die Wohnmobilparkflächen werden neutral bewertet. Eine Konzentration auf dem Maschplatz könnte angedacht werden.
Das Theater wird überwiegend positiv gesehen. Das Aufsuchen von Theatervorstellungen durch die Befragten reicht von nie bis regelmäßig. Die kulturelle Situation könnte durch Musikdarbietungen, Gottesdienste und besondere Vorführungen verbessert werden.

Unbedingt Verbesserungswürdigwird die Gastronomie angesehen. Auch die touristische Werbung und die allgemein Darstellung des landschaftlich wunderschönen Brunnentals im Nahbereich sollte forciert werden.

Abriss Clarabad (Klabautermann)



Fotos: Achim Klaffehn

Der Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr beschäftigt sich mit der digitalen Mobilität

Aktiv im JFBZ

von Achim Klaffehn
Surfen im Internet durch die Mitglieder des Arbeitskreis „Senioren als Vorbild im Straßenverkehr“
Einmal im Monat kommen über 20 Senioren des Arbeitskreises zusammen um sich auch gegenüber der digitalen Welt zu öffnen oder ihre Fähigkeiten zu erweitern. Das wiederkehrende Training am Computer oder mit dem Handy soll dazu führen, dass die Senioren im Internet sicher Handlungen durchführen können, die man in Zukunft auch als Senior beherrschen muss. Das beginnt bei der Informationsbeschaffung, bei Bestellungen im Internet, bei Reisebuchungen und endet wohl auch bei der Verwaltung eines Inlinekontos.

Durch das regelmäßige Treffen kommen die Mitglieder des Arbeitskreises in kleinen Schritten voran. Im Jugend- Freizeit und Bildungszentrum (JFZB) verlieren sie durch gemeinsames Handeln an den Rechnern, die die Leiterin des JFBZ, Denise Kuhnt, zur Verfügung stellt, die Scheu. Achim Klaffehn zeigte in der Aprilsitzung wie man bestimmte Sachverhalte durch Abfragen oder Eingaben finden kann, um sie ggf auf dem Rechner zu speichern. Ein Suchbeispiel war die Berichterstattung über den Arbeitskreis im Netz. Es fanden sich Einträge unter Hallo-Helmstedt, unser38 und Regionalheute. Wenn man erst einmal den Zugang zum Internet erkundet hat kann man daraus auch Alltagserleichterungen erzielen, erläuterte Wolfgang Schmidt der Leiter des Arbeitskreises Senioren als Vorbild im Straßenverkehr. Die Serie praktischer Übungen wird auch in den zukünftigen Sitzungen fortgesetzt.

Foto JPG: Je nach dem Wissensstand übten Senioren des Arbeitskreises an den Rechnern des JFBZ. Im Vordergrund Wolfgang Schmidt (Leiter der Gruppe).

Parkplatzwegweisung in Helmstedt

Dokumentation durch Arbeitskreis Senioren als Vorbild im Straßenverkehr

von Achim Klaffehn
„Parken in Helmstedt“

Im Rahmen der Sitzung der Senioren als Vorbild im Straßenverkehr berichtete Rolf Grimme über die Ergebnisse des Arbeitskreises „Wegweisung“. Bis auf einige Verdeckungen (z.B. durch ein Hinweisschild auf den „Lappwaldsee“ und den bereits bekannt gemachten Mängeln bezüglich der Parkhäuser Gröpern oder Edelhöfe) ist die Wegweisung gut.
In der Diskussion wurde festgestellt, dass die Parkwegweisung fast ausschließlich für Ortsfremde sinnvoll ist. Fahrzeugführer aus dem Nahbereich, Berufspendler und selbst regelmäßige Besucher der Kreisstadt fahren die ihnen bekannten Bereiche eher gewohnheitsmäßig bzw. ortskundig an. Eine Verbesserung könnte durch eine Parkwegweisung mit „Mehrwert“ erzielt werden, wie es in einigen Großstädten bereits geschieht. Dort wird freier Parkraum elektronisch auf der Wegweisung angezeigt, z.B. als Ampel (Rot-Gelb-Grün) bzw. sogar mit absoluten Zahlen (z.B. 102 Parkmöglichkeiten frei).

Eine solche Regelung ist jedoch nur bei ausreichend großen Parkplätzen, bzw. Parkquartieren sinnvoll. Die Regelung käme jedem Parksuchenden zu gute, auch wenn kein „Navigationsgerät“ im Fahrzeug genutzt wird. Im Idealfall könnte die Information auch in Navigationsgeräten zur Verfügung gestellt werden.
Bei kleinteiligen Bereichen ist die Information nur mit größerem Aufwand umsetzbar (z.B. mit Sensoren auf Parkplätzen oder Kameraerkennung von Straßenzügen).

Der Kreis um Rolf Grimme hat sich die Mühe gemacht alle Parkplatzwegweiser inhaltlich zu erfassen und aufzulisten. Die Wegweisung ist grundsätzlich als touristische Wegweisung anzusehen und zu pflegen.

Für Ortsfremde bietet die Stadt Helmstedt eine gute Wegweisung zu den Parkhäusern und Großparkplätzen an. Im Bereich Magdeburger Tor/Bahnbrücke wird der Wegweiser verdeckt und geht auch in der Vielzahl der Wegweisungen etwas unter. Wenn ein Parkraum nicht zur Verfügung steht sollten die Wegweiser auch mit einem roten Streifen ungültig gemacht werden / Beispiel geschlossene Tiefgarage am Gröpern
Foto: Achim Klaffehn

Der ADAC Ortsclub würdigte 50 Jahre Fußgängerzone bei der Braunkohlwanderung

Das Mitglied Ralf Pinkernelle wurde für 50 Jahre im ADAC geehrt


von Achim Klaffehn
Braunkohlwanderung des ADAC Ortsclubs Helmstedt mit Aufstieg in den Hausmannsturm

Der ADAC-Ortsclub Helmstedt, hat eine Braunkohlwanderung der besonderen Art durchgeführt. An der zweistündigen Gesundheits- und Wissenstour am Sonntagvormittag beteiligten sich etwa 20 ADAC Ortsclubmitglieder bei eisiger Kälte. Fast der gesamte Vorstand des Clubs nahm an der Route, welche die Stadtführerin Rosemarie Pohl ausgearbeitet hatte, teil. Die erste Teilstrecke führte in das Umfeld des Juleums und erreichte dann über den Markt die Neumärker Straße. Dort würdigte Rosemarie Pohl die 50 Jahre der Fußgängerzone. Als Highlight wurde dann der Hausmannsturm besucht, der historisch die Reichs- und Bundesstraße überspannte und absicherte und nun touristisch wertvoller Bestandteil der Fußgängerzone ist.

Nach der Wanderung vergrößerte sich die Gruppe auf 30 Personen, die dann gemeinsam im Juliusbad-Restaurant am Braunkohlessen teilnahmen. Im Rahmen der Veranstaltung ehrte der Vorsitzende des Ortsclubs, Heinz Bottke, das Clubmitglied Ralf Pinkernelle mit einer Urkunde und der goldenen Ehrennadel für 50 Jahre Mitgliedschaft im ADAC.

Foto Achim Klaffehn , ADAC Gruppe vor dem Ersteigen des Hausmannsturms, Ehrung von Ralf Pinkernelle durch den Vorsitzenden Heinz Bottke, Der Aufstieg in den Hausmannsturm war Bestandteil der Braunkohlwanderung.
Hausmannsturm© Achim Klaffehn


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